Wörter wie Pappelsamen. Mit einem Essay von Andreas Thalmayr

Hans Magnus Enzensberger: Wörter wie Pappelsamen. Mit einem Essay von Andreas Thalmayr. Weilheim 1994 (Erschienen im September). Herausgegeben von den Deutschlehrern am Gymnasium Weilheim. (Weilheimer Hefte zur Literatur, 38)

Das Heft versammelt Enzensbergers Gedichte Utopia; Das Ende der Eulen; Windgriff; Verlustanzeige; Der fliegende Robert; Gillis von Coninxloo, Landschaft. Holz, 65 x 119 cm sowie Der neue Mensch. Die Auswahl folgte dem Prinzip, aus jedem der bis dahin erschienenen Gedichtbände Enzensbergers, verteidigung der wölfe, landessprache, blindenschrift, Der Untergang der Titanic, Die Furie des Verschwindens und Zukunftsmusik, je einen Text auszuwählen. Einmal mehr wird in einem Auswahlband das Buch Mausoleum vernachlässigt. Der Hefttitel variiert die erste Strophe von Windgriff. Das Gedicht Der neue Mensch war nach Klappentextangabe noch unveröffentlicht und wurde vom Autor selbst zur Verfügung gestellt. Von Enzensbergers alter ego Andreas Thalmayr enthält das Heft die drei Gedichte Alkäische Ode, Ghasele und Terzinen sowie das Vorwort aus dem Band Das Wasserzeichen der Poesie. Zu den drei Gedichten wird als Bezugstext das Gedicht Der Radwechsel von Bertolt Brecht gedruckt. Auf dem hinteren Einbanddeckel wirbt man mit einem Foto Enzensbergers und dem Wahlspruch: „Wir gäben uns schon mit einem Gedichtbuch zufrieden, das uns unterhält, statt uns zu quälen.“ Abgerundet wird das Heft durch Bibliographie und Vita Enzensbergers, in den ersten dreißig gedruckten Heften außerdem durch eigenhändige Signatur.