Poesie. Texte in zwei Sprachen. Herausgegeben von Hans Magnus Enzensberger. Frankfurt am Main: Suhrkamp.


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Gunnar Ekelöf, Poesie. Schwedisch Deutsch. Übersetzt von Nelly Sachs. Nachwort von Bengt Holmqvist. Erstes bis viertes Tausend. Frankfurt am Main: Suhrkamp 1962. 100 Seiten.

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David Rokeah, Poesie. Hebräisch Deutsch. Übersetzt von Werner Bukofzer, Paul Celan, Friedrich Dürrenmatt, Hans Magnus Enzensberger, Erich Fried, Sibylle Hunzinger, Wera Lewin, Nelly Sachs, Miriam Scheuer, Werner Weber. Nachwort von Hans Magnus Enzensberger. Erstes bis viertes Tausend. Frankfurt am Main: Suhrkamp 1962. 118 Seiten.

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Fernando Pessoa, Poesie. Portugiesisch Deutsch. Übertragung und Nachwort von Georg Rudolf Lind. Erstes bis viertes Tausend. Frankfurt am Main: Suhrkamp 1962. 142 Seiten.

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Giorgos Seferis, Poesie. Griechisch Deutsch. Übertragung und Nachwort von Christian Enzensberger. Erstes bis viertes Tausend. Frankfurt am Main: Suhrkamp 1962. 104 Seiten.

Weitere Auflagen: 4. - 7. Tausend 1964.

Neuausgabe: Frankfurt am Main: Suhrkamp 1987. 97 S. 2. Aufl. 1996. [3.] Aufl. 2001. [4.] Aufl. 2005. Bibliothek Suhrkamp 962.

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Franco Fortini, Poesie. Italienisch Deutsch. Übertragung und Nachwort von Hans Magnus Enzensberger. Erstes bis drittes Tausend. Frankfurt am Main: Suhrkamp 1963. 84 Seiten.

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Umschlag Lubicz-Milosz

Oscar Venceslas de Lubicz-Milosz, Poesie. Französisch Deutsch. Übertragung und Nachwort von Friedhelm Kemp. Erstes bis drittes Tausend. Frankfurt am Main: Suhrkamp 1963. 144 Seiten.

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Umschlag Halas

Frantisek Halas, Poesie. Tschechisch Deutsch. Übertragung und Nachwort Peter Demetz. Erstes bis drittes Tausend. Frankfurt am Main: Suhrkamp 1965. 104 Seiten.

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Umschlag Haavikko

Paavo Haavikko, Poesie. Finnisch Deutsch. Übertragung und Nachwort von Manfred Peter Heim. Erstes bis drittes Tausend. Frankfurt am Main: Suhrkamp 1965. 111 Seiten.

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Carlos Drummond de Andrade, Poesie. Portugiesisch Deutsch. Übertragung und Nachwort Curt Meyer-Clason. Erstes bis drittes Tausend. Frankfurt am Main: Suhrkamp 1965. 136 Seiten.

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Umschlag Vennberg

Karl Vennberg, Poesie. Schwedisch Deutsch. Übertragung von Nelly Sachs und Hans Magnus Enzensberger. Nachwort von Lars Gustafsson. Erstes bis drittes Tausend. Frankfurt am Main: Suhrkamp 1965. 117 Seiten.

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Umschlag Ostaijen

Paul von Ostaijen, Poesie. Flämisch Deutsch. Übertragung und Nachwort Klaus Reichert. Erstes und zweites Tausend. Frankfurt am Main: Suhrkamp 1966. 172 Seiten.

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Umschlag Kanik

Orhan Veli Kanik, Poesie. Türkisch Deutsch. Übertragung Yüksel Pazarkaya und Helmut Mader. Erstes und zweites Tausend. Frankfurt am Main: Suhrkamp 1966. 120 Seiten.

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Vicente Huidobro, Poesie. Spanisch oder Französisch Deutsch. Übertragung und Nachwort Fritz Vogelgsang. Erstes und zweites Tausend. Frankfurt am Main: Suhrkamp 1966. 139 Seiten.

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In der Reihe Poesie stellte Enzensberger zwischen 1962 und 1966 insgesamt dreizehn nicht deutschsprachige Lyriker vor. Das Projekt wurde explizit in der Nachfolge des Museums der modernen Poesie präsentiert und von der Öffentlichkeit auch so begriffen. Das einheitliche Erscheinungsbild der Bände war sichtbarer Ausdruck jener Ambitionen, die ein programmatischer Text damals so beschrieb: "Immer noch fehlen uns unentbehrliche Werke der modernen Poesie, besonders aus jenen Sprachen, die schwer zugänglich sind. Hier sollen sie vorgestellt werden: die alten Meister der Moderne und unter ihren jüngeren Nachfolgern die, deren Werk sich in solcher Nachbarschaft behaupten kann" (aus dem vorderen Klappentext zur Sammlung mit Gedichten von O.V. de L.-Milosz, 1963. Der ganze Text, der sich terminologisch an das Vorwort zum Museum anlehnt und fast sicher von Enzensberger selber stammt, findet sich unter den Materialien zum betreffenden Band; vgl. oben). Und Die Welt rezensierte: "Große Ehre gebührt dem Suhrkamp Verlag, hier nämlich setzt man fort, was 1960 mit dem 'Museum der modernen Poesie' begonnen wurde: Einzelbände mit dem gemeinsamen Titel 'Poesie' bringen größere Ausschnitte aus Werken, die damals nur kurz zitiert werden konnten" (nach dem hinteren Klappentext des gleichen Bandes). Allerdings waren fünf der vorgestellten Lyriker: Franco Fortini, David Rokeah, Paavo Haavikko, C. Drummond de Andrade und Orhan Veil Kanik, im 'Museum der modernen Poesie' noch nicht vertreten gewesen.

Die Bände sind heute üblicherweise nur in den Hardcover-Ausgaben der Bibliotheken lesbar. (Allerdings ist uns eine Erstauflage, die Milosz-Sammlung, zusätzlich in Paperback-Ausstattung bekannt.) Die Bücher liegen gebunden in grauweißes Leinen mit schwarzem Titelaufdruck auf Vorderseite und Buchrücken vor. Die nur gelegentlich noch überlieferten Schutzumschläge waren rein weiß, der Titel Poesie dort jeweils farbig gedruckt (uns bekannt: Milosz orange, Halas hellviolett, Vennberg braun, Haavikko dunkelblau, Ostaijen helleres blau, Kanik weinrot). Sie trugen jeweils vorn und hinten Klappentexte, hinten stets mit der Auflistung aller bereits erschienenen Bände der Reihe, vorn mit einem kurzen Porträt des jeweiligen Dichters, oft wohl aus dem Nachwort des Bandes entnommen. (Von dem unter den Materialien zitierten Klappentext zum Band mit Gedichten von Haavikko kann man aber fast sicher sagen, daß er von Enzensberger selbst formuliert wurde.)

Holger Gehle
2006
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